Tonalité : E minor
Intro 1
Em
C
Em
D
G
D
Em
C
Em
D
G
D
Em
Trotz blanke
Verse 1
C
Hands
Em
D
G
D
Em
C
Trotz blanke Hands
Em
D
G
D
Em
C
Heu te bin ich über Rungholt gefahren,
Em
D
G
D
die Stadt ging unter vor 600 Jahren
Em
Aufschlagen die Wellen
C
da wild und erpört,
Em
wie damals,
D
G
D
als sie die Marschen zerstörten.
Em
C
Die Maschine des Dampfers schüttete,
stöhnte,
Em
D
aus dem Wasser rief es
G
D
un heimlich und tönte.
Em
C
Trotz Mankehans!
Em
D
G
Trotz Mankehans!
D
Em
Von der Nordsee der Mord sie vom
C
Festland geschieden,
Em
D
G
D
liegen die friesischen Inseln im Frieden
Em
und zeugen Welten vernich
C
tender Wut.
Em
D
G
Taucht Hallig auf Hallig aus fliehender Flut,
D
Em
die Möwe zankt schon am
C
wachsenden Watten.
Em
D
Der Seehund sorgt sich auf
G
D
sandigen Platten.
Em
C
Em
D
G
D
Trotz blanke Hals, trotz blanke Hals.
Em
C
Mit ten im Ozean, schläft bis zur Stunde.
Em
D
G
D
Einungeheuer, tief auf dem Grunde.
Em
Sein Haupt ruht dicht
C
vor Englands Strand.
Em
D
Die Schwanzflosse spielt
G
D
bei Brasiliens Sand.
Em
Er zieht sechs Stunden
C
den Atem nach innen
Em
D
und treibt ihn sechs Stunden
G
D
wieder von hinnen.
Em
C
Em
D
G
Trotz blanke Hals, trotz blanke Hals.
D
Em
C
Doch einmal in jedem Jahrhundert
Em
entlassen die Kiemen ge
D
G
D
waltige Wassermassen
Em
C
Dann holt das Undje tiefer Atem ein
Em
D
und peitscht die Welt und
G
D
schläft wieder ein
Em
Viele tausend Menschen
C
im Nordland ertrinken,
Em
D
viele reiche Länder und Städte versinken
Em
C
Em
D
G
D
Trotz blanke Hans, trotz blanke Hans,
Em
C
Em
D
G
D
Em
trotz blanke Hans, trotz blanke Hans
C
Em
D
G
D
Em
C
Em
D
G
D
Em
C
Rungholtes Reichen wird immer reicher,
Em
kein Korn mehr,
D
G
D
fast selbst der größte Speicher.
Em
C
Wie zur Blütezeit im alten Rom,
Em
D
G
staut hier alltäglich der Menschenstrom.
D
Em
C
Die Senfen tragen Syrer und Mohren,
Em
D
mit Goldblechern Flitter
G
D
in Nasen und Ohren.
Em
C
Em
D
G
Trotz blanke Hans, trotz blanke Hans.
Em
Auf allen Märkten,
C
auf allen Gassen,
Em
D
G
D
lärmende Leute, betrunkene Massen,
Em
die ziehen am Abend hin
C
aus auf den Deich.
Em
D
Wir trotzen dir, blanke Hans,
G
D
Nordsee -Teich.
Em
C
Und wie sie drohen, die Fäuste ballen,
Em
D
zieht leis aus dem Schlamm
G
D
der Kranke die Krallen.
Em
C
Em
D
G
D
Trotz blanke Hans, trotz blanke Hans.
Em
Die Wasser ebben, die Vögel ruhen,
der liebe Gott geht auf leisesten Schuhen.
Der Mond zieht am Himmel
C
gelassen die Bahn,
Em
D
be lächelt den Protzingen,
G
D
Brunholter Wahn.
Em
Vom Basiliengänz bis zu
C
Norwegs Riffen,
Em
D
G
das Meer wie schlafender Stahl,
D
der Geschliffen.
Em
C
Trotz blanke Hans,
Em
D
G
D
trotz blanke Hans.
Em
C
Und überall Friede mehr
in den Landen,
Em
D
plötzlich wie Ruf eines
G
D
Raubtiers entwand.
Em
Der Scheusal belzte sich,
C
atmete tief
Em
D
und schloss die Augen
G
D
wieder und schlief.
Em
Rau schende Schwarze,
C
langmännige Bogen,
Em
D
kommen wie rasende
G
D
Rosse geflogen
Em
C
Em
D
G
Trotz blanker Hals, trotz blanker Hals
D
Em
Ein einziger schreit,
C
die Stadt ist versunken
Em
D
und Hun derttausende
G
D
sind ertrunken
Em
Und gestern noch Lärm
C
und luxiger Tisch
Em
D
G
Schau man an Tals und der stumme Fisch
D
Em
C
Heute bin ich über Rungholt gefahren
Em
D
G
D
Die Stadt ging un ter vor 600 Jahren
Em
C
Trotz bleim Gehans,
Em
D
G
D
Em
trotz bleim Ge
C
Em
D
G
D
Em
h ans
C
Em
D
G
D
Em
C
Em
D
G
D
Em
C
Em
D
G
D
Em
C
Em
D
G
D
Em
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AccordsEm C D G
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