Tonalité : B minor
Intro 1
Am
G
Am
G
Am
G
Am
Verse 1
Am
Musik
G
Am
G
Am
G
Am
G
Am
G
Ich guck mich an,
meine Augen werden ganz schwarz
Am
Jeder lügt, der behauptet,
C
dass ich in dieses Land pass
Am
G
Mein Pass hat die Farbe meines Blutes
Am
Doch ich bin fremd,
schon seit damals in der Schule
G
Ich bin stolz auf mein Vaterland
Am
Doch in meinem Vaterland
C
werde ich nicht anerkannt
Am
Ich bin dort dieser Junge,
G
der woanders leben wollte
Am
Und statt Sonnenschein fand
ich diese Regenwolke
Jetzt bin ich hier,
G
Am
fühl mich hin - hergezogen
Zwischen Wien und den Verwandten,
die in der Ferne wohnen
Ich guck die Sterne an
G
Am
und frag, was wär aus mir geworden
Dort in Teheran
wär ich nicht nach Wien gekommen
Ich bin kein Einzelfall,
G
Am
es gibt Tausende wie mich
Die hoffen heimzufahren,
weil sie glauben, dass es hilft
Aus dem Dreck zu flüchten,
in dem wir hier leben
Doch hier bin ich der Chef
und würd nie mein Revier geben
Es ist mein Schicksal,
G
fremd im eigenen Land
Am
Wie vergessen,
weit weg und keinem bekannt
Wär ich dort geblieben,
G
Am
wäre dort nur Frieden
Würd ich nicht hoffen,
diesen wunderbaren Ort zu lieben
Es ist mein Schicksal,
G
fremd im eigenen Land
Am
Wie vergessen,
weit weg und keinem bekannt
G
Bin ich dort zwischen Sand
und diesen Pipelines
Am
Fühl ich mich fremd,
ich möchte irgendwo daheim sein
Ich denke tagsüber,
G
Am
denke weiter bei Nacht
An die Sandwüste klinge meiner Heimat
G
Meine Familie hat zu viel
für dieses Land getan
Am
Und wär ich dort geblieben,
wär ich heut ein anderer Mann
G
Vielleicht würd ich lachen
ohne Kinderblick
Am
Und hätt ne Frau, die mich liebt
und meine Kinder kriegt
G
Am
Eine Familie, die die Flagge des Iran trägt
Und mir ihr Schicksal
mit Vertrauen in die Hand legt
G
Vielleicht wärde es besser,
Am
so dort zu leben
Doch deswegen hat das Schicksal
immer Gott zu regeln
G
Keiner weiß, nur wichtig ist
es den Kopf zu heben
Am
Solltest du fallen,
Allah dir wieder Hoffnung geben
G
Am
Ich bin fremd, fremd im eigenen Land
Doch schon bald ist mein Name
hier jedem bekannt
Ich ball die Faust
G
Am
und geh mein Weg bis an den Horizont
Wo ein Engel warten wird
mit Flügeln aus Beton
Es ist mein Schicksal,
G
fremd im eigenen Land
Am
Wie vergessen,
weit weg und keinem bekannt
Wäre ich dort geblieben,
G
Am
wäre dort nur Frieden
Würde ich nicht aufhören,
diesen wunderbaren Ort zu lieben
Es ist mein Schicksal,
G
fremd im eigenen Land
Am
Die vergessen weit weg
und keinen bekannt
G
Bin ich dort zwischen Sand
und diesen Pipelines
Am
Fühl ich mich brennend,
ich möchte irgendwo daheim sein
C
Ich guck mich an,
Am
meine Augen werden ganz schwarz
Denn ich spüre wie Amerika
G
mein Land hasst
Am
Bushbomb diese Erde und Bord
G
Und ich spucke auf die 50
Am
Sterne von George
Frag mich, was hab ich gefühlt als Kind
Als wir geflüchtet sind,
auch wenn es jetzt ernüchternd klingt
Heute frage ich mich,
warum es so sein sollte,
denn als Moslem wirst du für den
Staat ne Zeitbombe.
Es ist nicht einfach,
G
Am
ich steh zwischen zwei Welten,
zwei Welten,
die gegenseitig als Feind gelten.
Hier bin ich Kanake,
G
dort fremd, im eigenen Land.
Am
Obwohl ich kämpfen würde,
schreckt mir keiner die Hand.
G
Doch egal, niemand kann
meinen Stolz brechen
Am
und gibt es Krieg,
würd ich jeden aus meinem Volk rächen.
G
Ich mach aus zwei Feuern ein Zeichen,
Am
denn Gott wird mir eines
Tages mein Heim zeigen.
Es ist mein Schicksal,
G
fremd im eigenen Land,
Am
die Vergessen weit weg
und keine Bekannt
Wär ich dort geblieben,
G
Am
wär wir dort nur fliegen,
würd ich nicht aufhör 'n,
diesen wunderbaren Ort zu lieben
Es ist mein Schicksal,
G
fremd im eigenen Land,
Am
die Vergessen weit weg
und keine Bekannt
G
Bin ich dort zwischen San
Am
d und diesen Pipelines,
fühl ich mich fremd,
ich möchte irgendwo daheim
Am
sein
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