Abends an der Bahn,
da sah ich sie.
Ich hatte ein Gefühl in mir,
dass ich das Mädchen
von irgendwoher kenne,
darum sprach ich sie an.
Du erinnerst mich an Liebe,
an eine schöne Zeit.
Mit der Frau meines Lebens
hast du viel Ähnlichkeit.
Es ist nicht nur dein Lachen,
die Art wie du dich gibst,
erinnert mich an Liebe,
die ich so lang vermiss.
Es ist das Lied der Traurigkeit,
ich war so jung wie du.
Sie zog bald fort ins fremde Land,
die Türen waren zu.
Ich hab' nie mehr von ihr gehört,
mein Leben war so leer.
In deinen Augen seh' ich sie,
vergessen hab' ich
nie.
Sie erzählte mir von einem Brief,
den die Mutter ihr zuletzt gab.
Sie suche hier nach ihrem Vater,
den es in ihrem Leben niemals gab.
Ich glaub, ich hab verstanden,
sagt plötzlich sie zu mir.
Die Frau, von der du grad erzählst,
ihr Bild hab ich bei mir.
Als ich dieses Bild dann sah,
da sah ich auch mein Kind.
Es gibt nun keine Zweifel,
dass wir Vater und Tochter sind.
Es ist das Lied der Traurigkeit,
Doch hat es einen Sinn?
Wenn Zufall einmal Schicksal spielt,
Ist es ein Neubeginn.
Ein langer Traum wird Wirklichkeit,
Ab heute ist unsere Zeit.
Wenn du mich in die Arme nimmst,
ist Liebe nur, bleibt.
Wenn du mich in die Arme nimmst,
ist da die Liebe eines Vaters,
die für immer bleibt.